GPR Klinikum erhält AOK-Auszeichnung für exzellente Qualität im Bereich Therapeutischer Herzkatheter

Das GPR Klinikum wurde von der AOK mit einer besonderen Auszeichnung für herausragende Qualität im Bereich der therapeutischen Herzkatheter-Interventionen geehrt. Das Klinikum zählt laut der aktuellen Bewertung der AOK in diesem Leistungsbereich zu den besten 20 Prozent der Kliniken in Deutschland. Die Eingriffe im Bereich des therapeutischen Herzkatheters werden in der II. Medizinischen Klinik unter der Leitung von Chefarzt Privatdozent Dr. Oliver Koeth und dem Leitenden Oberarzt Rudolf-Henrich Theis, Leiter des Herzkatheterlabors, durchgeführt. Dr. Koeth wertet die Auszeichnung als Anerkennung des Engagements des gesamten Teams der Kardiologie.

„Diese Auszeichnung ist ein großer Erfolg und bestätigt die hohe Qualität unserer medizinischen Arbeit. Die Rückmeldung der AOK zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um unseren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten,“ betont Dr. Oliver Koeth. 

Die perkutane Koronarintervention (PCI), allgemein bekannt als therapeutischer Herzkatheter, ist eine bewährte Methode zur Behandlung verengter Herzkranzgefäße. Ziel des Eingriffs ist es, die verengte Arterie wieder durchgängig zu machen und die normale Durchblutung des Herzmuskels sicherzustellen. Unter örtlicher Betäubung führt der behandelnde Arzt einen dünnen Katheter mit einem kleinen aufblasbaren Ballon an der Spitze in die Arterie ein, meist über die Leiste, und schiebt ihn unter Röntgenkontrolle bis zum Herzen vor. Mithilfe einer Kontrastflüssigkeit werden mögliche Engstellen sichtbar gemacht. Ist die Engstelle erreicht, wird der Ballon vorsichtig aufgeblasen, um die Arterie zu dehnen und die Durchblutung des Herzmuskels wiederherzustellen. Häufig wird zusätzlich ein Stent eingesetzt, der die Arterie langfristig offenhält.

Die Grundlage für die AOK-Auszeichnung bildet die QSR-Methodik (Qualitätssicherung mit Routinedaten), ein etabliertes Verfahren, das auf der Analyse von Abrechnungsdaten sowie weiteren Versichertendaten beruht. Dadurch können die Behandlungsqualität und Langzeitergebnisse über den stationären Aufenthalt hinaus umfassend bewertet werden. Dieses System ermöglicht die Identifikation von Komplikationen, die möglicherweise erst nach der Entlassung und gegebenenfalls in anderen Einrichtungen behandelt wurden.

„Mit dieser Auszeichnung unterstreicht das GPR Klinikum erneut seinen Anspruch, hochwertige und langfristig wirksame medizinische Versorgung für die Region zu bieten. Die Auszeichnung durch die AOK bestätigt die hohe medizinische Kompetenz des GPR Klinikums und unserer Mitarbeiter. Diese Anerkennung macht uns stolz und motiviert uns, weiterhin ein hohes Qualitätsniveau im Sinne unserer Patienten zu gewährleisten,“ so Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim.