„Die Versorgung von Schwerstverletzten erfordert rund um die Uhr die Einsatzbereitschaft von hoch qualifiziertem medizinischen Personal sowie eine moderne Ausstattung der Notaufnahme und der Intensivstation. Das schnelle Erkennen des Verletzungsmusters und die zügige Durchführung der akut notwendigen Behandlungen sind unabdingbare Voraussetzungen, um das Leben des Patienten zu retten“, erklärt Professor Dr. Lothar Rudig, Chefarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.
Um die Versorgung Schwerverletzter zu optimieren, wurden unter Federführung des Leitenden Arztes der Notaufnahme, Herrn Stefan Münch, die klinikinternen Abläufe beim Eintreffen von Schwerverletzten in Anlehnung an die Standards der DGU formuliert und verbindlich festgelegt. Im Falle einer Ankündigung, dass ein schwerverletzter Patient eintreffen werde, wird innerhalb des GPR Klinikums eine Alarmierungskaskadeausgelöst, die dazu führt, dass sich binnen Minuten eine festgelegte Anzahl von Mitarbeitern der unfallchirurgischen und anästhesiologischen Klinik sowie des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin und des Pflegepersonals im Schockraum einfindet. Hier erwarten sie den Schwerverletzten, der vom Notarzt übergeben wird. Gemeinsam wird der Zustand des Verletzten rasch evaluiert, worauf gleichzeitig diagnostische Abklärung und therapeutische Stabilisierung anlaufen.
„Diese Zertifizierung als regionales Traumazentrum verleiht dem GPR Klinikum wiederholt ein besonderes und herausragendes Gütesiegel. Die erneute Anerkennung sowie die damit verbundene Einbindung in das überregionale Traumanetzwerk sind ein Nachweis für die Versorgungssicherheit unserer Patienten in der gesamten Region“, erklärte GPR Geschäftsführer Achim Neyer.
