Karl Norbert Merz wies mit einem Schmunzeln auf den „fehlenden“ Cent der Spendensumme hin. „Für Karnevalisten ist die Fastnacht zwar stets eine runde Sache, aber alles um die 11 eine magische Zahl im Karneval. Ganz in närrischer Tradition bei dieser Spende also 9 x 11 Cent.“
Das gemeinnützige Engagement des Karnevals in der Region Mainspitze hat eine lange Tradition, es begann im Jahr 1992 mit der ersten „Närrischen Generalversammlung“, die 15 Jahre lang von zuletzt 12 Vereinen getragen wurde. Nach Ende dieser Traditionsveranstaltung führte die Karnevalgesellschaft der Kreissparkasse das Sammeln für den guten Zweck fort. Seit 1992 kamen über 90.000 Euro zusammen, die lückenlos der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des GPR Klinikums gespendet wurden.
Während der Corona-Zeit konnten keine Fastnachtssitzungen stattfinden, daher wurden zwei virtuelle Karnevalssitzungen der Kreissparkassen-Karnevalgesellschaft angeboten und auch sehr gut angenommen. Während der Sitzungen, wieder vor Publikum wurde immer wieder auf die Spendenaktion hingewiesen und ein QR-Code eingeblendet, so dass die Gäste auch von zuhause aus spenden konnten. Die erste Sitzung in diesem Jahr fand dann wie immer in Büttelborn statt. Dort gingen die Zaster-Sisters, Anita Hedderich und Eva-Maria German, durch die Reihen der Sitzungsgäste und sammelten eifrig weitere Spenden.
Dr. Christiane Wiethoff freute sich sehr über die erneut hohe Spendensumme, die in dieser Woche überreicht wurde: „Viele Anschaffungen und Verbesserungen sind ohne Spenden nur schwer zu realisieren, deshalb freuen wir uns natürlich sehr und sind immer wieder dankbar für jede Spende und das Engagement aller Beteiligten. Diese enorme Spendensumme in den vergangenen 31 Jahren ist sehr beeindruckend und trägt dazu bei, die Versorgungsqualität unserer kleinen Patientinnen und Patienten im GPR Klinikum auf einem sehr hohen Niveau zu halten. “
