„Die Stärkung unserer Region liegt uns ganz besonders am Herzen. Neben der Unterstützung von Vereinen und anderen sozialen Einrichtungen wie fiPs, fokussieren wir unsere Sortimente auf heimische Produkte von regionalen und lokalen Erzeugern. Wir hoffen mit dieser Spende viele Nachahmer zu aktivieren, die ebenfalls unterstützen und spenden“, so Ludwig Boßler.
Chefärztin Dr. Christiane Wiethoff zeigte sich sehr erfreut darüber, dass durch diese Spende eine schon lange geplante Anschaffung jetzt wieder ein Stückchen näher rückt: „Ein solches Engagement ist natürlich sehr beeindruckend und hilft uns enorm, denn medizinische Gerätschaften sind sehr teuer. Diese sehr großzügige Spende werden wir für den baldigen Kauf eines Inkubators verwenden, der insgesamt fast 30.000 Euro kosten wird.“
Ein medizinischer Inkubator ist ein spezialisiertes Gerät, das entworfen wurde, um optimale Umweltbedingungen für die Pflege und Unterstützung von Frühgeborenen oder kranken Neugeborenen zu schaffen. Inkubatoren gewährleisten eine präzise Temperaturregelung, um die Körpertemperatur des Frühgeborenen auf einem konstanten Niveau zu halten. Dies ist entscheidend, da Frühgeborene und zu kleine Neugeborene Schwierigkeiten haben, ihre Körpertemperatur zu halten. Eine Unterkühlung geht mit einem schlechten Outcome einher und ist ein hohes Risiko für die Mortalität. Der erste Inkubator wurde 1870 in Frankreich gebaut, um die Säuglingssterblichkeit von über 70 % zu senken. Zudem sorgen Inkubatoren für eine optimale Luftfeuchtigkeit und ermöglichen die Kontrolle des Sauerstoffgehalts in der Umgebung. Die sorgfältige Kontrolle dieser Parameter schafft eine Umgebung, die den besonderen Bedürfnissen von Frühgeborenen gerecht wird, und unterstützt ihre Entwicklung, insbesondere in den kritischen ersten Wochen nach der Geburt. Inkubatoren sind somit unverzichtbare Instrumente in der Neonatologie und tragen dazu bei, die Überlebenschancen und die Gesundheit von Frühgeborenen zu verbessern.
„Viele Anschaffungen und Verbesserungen sind ohne Spenden nur schwer umsetzbar. Daher freuen wir uns außerordentlich über diese großzügige Spende und sind dankbar für das Engagement aller Beteiligten. Durch die finanzielle Unterstützung von fiPs konnten in den vergangenen Jahren viele wichtige Geräte angeschafft werden“, betonte Oberarzt Mario Berwald, der Vorsitzende von fiPs.
