Andreas Poth, der neben seiner Tätigkeit bei der DFS auch als Notfallseelsorger im Kreis Groß-Gerau aktiv ist, kam durch seine ehrenamtliche Arbeit in Kontakt mit Mario Berwald, Oberarzt der Klinik und Vorsitzender des Fördervereins fiPs. Die DFS unterstützt jedes Jahr ein soziales Projekt in der Region, und in diesem Jahr fiel die Wahl auf fiPs.
„Auch dieses Jahr steht der Betriebsrat für die alte „Tradition“ ein, sich für ein soziales Projekt zu engagieren. Immer nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ frei nach Erich Kästner. Wir wissen, wie wichtig moderne medizinische Geräte für die bestmögliche Versorgung der kleinen Patientinnen und Patienten sind. Deshalb freuen wir uns besonders, mit unserer Spende einen Beitrag leisten zu können und hoffen auf viele Nachahmer,“ betonte Andreas Poth bei der Übergabe des Schecks.
Die Spendensumme wurde im Rahmen des Mitarbeiterfest der DFS gesammelt. Ursprünglich sollte das Geld von fiPs für einen Inkubator verwendet werden, der jedoch zwischenzeitlich bereits durch andere Mittel beschafft wurde. Der Betrag wird nun zur Anschaffung eines Wärmebettes für Neugeborene genutzt, die eine Phototherapie benötigen. Die Kosten für dieses wichtige medizinische Gerät belaufen sich auf rund 10.000 Euro.
Oberarzt Mario Berwald zeigte sich hoch erfreut über die Spende: „Ein solches Engagement ist natürlich sehr beeindruckend und hilft uns enorm, denn medizinische Gerätschaften sind sehr teuer. Durch diese großzügige Spende können wir bald das dringend benötigte Wärmebett für unsere kleinen Patienten anschaffen.“
Die Phototherapie kommt bei Neugeborenen mit einer besonders starken oder auch frühzeitig und rasch ansteigenden Gelbsucht zum Einsatz. Dadurch soll eine ernsthafte Komplikation der ansonsten harmlosen Störung, die sogenannte Bilirubinenzephalopathie vermieden werden. Die Phototherapie nutzt spezielles blaues Licht, um das Bilirubin in der Haut des Babys in eine Form umzuwandeln, die leichter vom Körper ausgeschieden werden kann. Das Wärmebett reguliert dabei die Temperatur und sorgt dafür, dass die Umgebungstemperatur warm genug ist, um eine Unterkühlung des Babys zu verhindern.
Auch Dr. Christiane Wiethoff, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, dankte der DFS: „Viele Anschaffungen und Verbesserungen wären ohne Spenden schwer umsetzbar. Daher sind wir außerordentlich dankbar für diese großzügige Unterstützung und das Engagement aller Beteiligten. Dank der finanziellen Unterstützung von fiPs konnten in den letzten Jahren viele wichtige Geräte angeschafft werden.“
Der Förderverein fiPs engagiert sich seit vielen Jahren für die Verbesserung der Ausstattung der Kinder- und Jugendmedizin im GPR Klinikum und ermöglicht durch Spenden wie diese eine stetige Optimierung der medizinischen Versorgung.
