AOK Hessen zeichnet GPR Klinikum für herausragende Behandlungsqualität bei hüftnahen Oberschenkelfrakturen aus

Das GPR Klinikum hat von der AOK Hessen ein besonderes Qualitätssiegel für seine überdurchschnittliche Behandlungsqualität im Bereich der hüftnahen Oberschenkelfrakturen (Femurfrakturen) erhalten. Die Klinik zählt gemäß der aktuellen AOK-Bewertung bundesweit zu den besten 20 Prozent der Krankenhäuser in diesem Fachbereich. Diese Auszeichnung wird durch das Qualitätssiegel der „drei AOK-Bäumchen“ unterstrichen, das das Klinikum nun als sichtbares Zeichen für seine hohen Qualitätsstandards führen darf. Die Behandlung von Femurfrakturen erfolgt im GPR Klinikum unter der Leitung von Oberarzt Robert Gerstung in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.

„Die AOK-Auszeichnung ist für uns Bestätigung unserer Teamleistung und Ansporn zugleich. Sie zeigt, dass wir im Bereich der chirurgischen Versorgung bei hüftnahen Oberschenkelfrakturen auf höchstem Niveau arbeiten und dabei nicht nur die unmittelbaren Ergebnisse, sondern auch die langfristigen Behandlungserfolge unserer Patientinnen und Patienten im Blick haben,“ betont Oberarzt Robert Gerstung. 

Hüftgelenknahe Femurfrakturen zählen zu den häufigsten Verletzungen bei älteren Menschen. In Deutschland liegt die Häufigkeit dieser Verletzungen bei etwa 150 Fällen pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Für Patientinnen und Patienten über 65 Jahre steigt diese Zahl sogar auf 650 bis 900 pro 100.000. Die demografische Entwicklung lässt zudem eine jährliche Zunahme um 3 bis 5 Prozent erwarten. Für die operative Therapie solcher Frakturen stehen im GPR Klinikum, je nach Art der Fraktur, zwei bewährte Verfahren zur Verfügung: die Osteosynthese und die Endoprothese. Bei der Osteosynthese wird die Fraktur durch Platten oder Schrauben stabilisiert, sodass das eigene Hüftgelenk erhalten bleibt. Alternativ kann eine Endoprothese das Hüftgelenk teilweise (Hemiprothese) oder vollständig (Totalendoprothese) ersetzen. Durch diese gezielte Auswahl an Behandlungsmethoden können im GPR Klinikum individuell angepasste Therapieentscheidungen getroffen werden, die sich an den spezifischen Bedürfnissen und dem Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten orientieren.

Die Qualitätsbewertung basiert auf der sogenannten QSR-Methodik (Qualitätssicherung mit Routinedaten). Dabei analysiert die AOK klinikübergreifend Abrechnungsdaten und kombiniert diese mit weiteren Versichertendaten, um auch spätere Komplikationen zu erfassen, die eventuell in anderen Einrichtungen behandelt werden mussten. So bietet diese Methode eine umfassende Langzeitbewertung, die über den stationären Aufenthalt hinausreicht.

„Die Auszeichnung durch die AOK Hessen ist ein Beleg für die kontinuierliche Arbeit und das hohe Engagement des gesamten Teams des GPR Klinikums, das sich täglich für die Gesundheit und Genesung der Patientinnen und Patienten einsetzt. Unser Anspruch ist es, jedem unserer Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Die Anerkennung durch die AOK bestärkt uns darin, unseren eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und weiter in medizinische Qualität und Service zu investieren,“ erklärt Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR Klinikums.