GPR Klinikum Rüsselsheim informiert zum Gefäßtag über moderne Behandlungsmöglichkeiten der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Anlässlich des bundesweiten „Gefäßtags“ am 16. November, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG), informiert das GPR Klinikum Rüsselsheim über aktuelle Therapieoptionen bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK).

In Deutschland leiden nach Schätzungen etwa zwei bis drei Millionen Menschen an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Bei dieser Erkrankung verengen oder verschließen sich die Arterien in Armen oder Beinen, wodurch die Durchblutung stark eingeschränkt wird. Typische Beschwerden sind Schmerzen beim Gehen, sogenannte „Schaufensterkrankheit“, sowie im fortgeschrittenen Stadium schlecht heilende Wunden oder drohende Gewebeverluste. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist entscheidend, um Mobilität und Lebensqualität zu erhalten.

Die Sektion für Gefäß- und Endovascularchirurgie des GPR Klinikums unter der Leitung von Dr. med. Athanasios Liougkos bietet Patienten modernste Behandlungsmöglichkeiten. Trotz der rasanten Fortschritte der endovaskulären Verfahren bleibt die crurale und pedale Bypassanlage bei fortgeschrittener pAVK eine unverzichtbare Säule der chirurgischen Rekonstruktion.

„Die crurale und pedale Bypassanlage ist ein Verfahren, das eine zentrale Rolle in der Gefäßchirurgie spielt. Dieses Verfahren erfordert eine umfassende präoperative Vorbereitung, sorgfältige Diagnostik, langjährige Erfahrung und ein eng abgestimmtes Team“, betont Dr. Liougkos. „Sie ermöglicht eine deutliche Verbesserung der Durchblutung und trägt entscheidend zum Erhalt der eigenen Extremität bei. Nur wenige Kliniken bieten diese Behandlung in dieser Qualität an.“

Die crurale und pedale Bypassanlage ist ein hochkomplexes chirurgisches Verfahren, bei dem verschlossene oder stark verengte Arterien an Unterschenkel und Fuß durch körpereigene Venen oder synthetische Gefäßprothesen umgangen werden. Ziel ist der Erhalt der Extremität und die Wiederherstellung einer ausreichenden Durchblutung, um Wundheilung zu ermöglichen und Amputationen zu verhindern. 

„Die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten steht für uns an erster Stelle. Mit der Expertise unserer Gefäßchirurgie bieten wir modernste Behandlungsmöglichkeiten und gleichzeitig den Schutz der Lebensqualität – insbesondere durch Verfahren, die die Erhaltung der eigenen Extremität ermöglichen“, so GPR Geschäftführer Achim Neyer.