Das GPR Klinikum hat seit 1. Oktober 2024 eine Berechtigung zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) vom Erweiterten Landesausschuss Hessen erhalten. Jetzt können CED auch von den Fachärztinnen und Fachärzten des GPR Klinikums nach der stationären Entlassung weiter behandelt werden. Diese Erkrankungen erfordern oft eine intensive und spezialisierte Betreuung, um die Zufriedenheit und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern und Komplikationen vorzubeugen.
Die ASV ist ein spezifisches Versorgungsangebot für Patientinnen und Patienten mit bestimmten seltenen oder komplexen Krankheiten, mit dem Ziel, deren Versorgung zu verbessern. Hierzu können Medizinerinnen und Mediziner der Klinik sowie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sektorenübergreifend in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten, um gemeinsam und koordiniert die Behandlung der betroffenen Patientinnen und Patienten zu übernehmen.
Die Leitung des ASV-Teams wird Dr. Berthold Fitzen, der leitende Oberarzt der I. Medizinischen Klinik des GPR Klinikums, übernehmen. Dr. Fitzen bringt als Gastroenterologe umfangreiche Erfahrung und Expertise in der Behandlung von CED mit und wird maßgeblich dazu beitragen, die hohe Qualität der Versorgung sicherzustellen. Unter seiner Führung wird ein interdisziplinäres Team aus Fachärzten, Pflegekräften und Therapeuten eng zusammenarbeiten, um eine individuell abgestimmte und ganzheitliche Behandlung zu bieten.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die Berechtigung zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung erhalten haben“, erklärt Dr. Fitzen. „Dies ermöglicht es uns, Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen noch besser zu unterstützen und ihnen eine spezialisierte, umfassende Betreuung zu bieten. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig zu verbessern und ihnen eine möglichst normale und aktive Lebensführung zu ermöglichen.“
Um an der ASV für CED teilnehmen zu können, mussten verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden. So musste beispielsweise eine Mindestanzahl von 100 Patientinnen und Patienten pro Jahr nachgewiesen werden. Der ambulante und der stationäre Bereich wurden so vernetzt, dass die Patientinnen und Patienten vom Spezialwissen der Experten profitieren.
„Das GPR Klinikum setzt damit einen weiteren wichtigen Schritt in der kontinuierlichen Erweiterung seines medizinischen Leistungsspektrums. Die Berechtigung zur ASV unterstreicht das Engagement des Klinikums, stets auf höchstem medizinischem Niveau zu arbeiten und die bestmögliche Versorgung für seine Patienten sicherzustellen. Die Vernetzung der Klinik mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in interdisziplinären Teams steigert die Qualität der Behandlung weiter. Gemeinsam werden innovative und maßgeschneiderte Therapiekonzepte entwickelt und umgesetzt, um eine bestmögliche individuelle Betreuung zu gewährleisten. Dadurch ist das GPR Klinikum eine verlässliche Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten, die eine hochwertige ambulante Versorgung auf höchstem Niveau suchen. Zudem stehen während der gesamten Therapiedauer feste Ansprechpartner zur Verfügung. Diese Kontinuität schafft Sicherheit und Vertrauen“, so GPR Geschäftsführer Achim Neyer.
Im GPR Klinikum sind bereits drei weitere ASV-Teams tätig. Das Team für die Behandlung von gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle, das Team für urologische Tumoren sowie das Team für Tumorerkrankungen der Lunge.
