Auch am GPR Klinikum wird dem Thema große Bedeutung beigemessen. Dr. Christiane Wiethoff, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, gehört als Fachärztin für Kinderkardiologie zu den spezialisierten Expertinnen, die außerhalb der großen Universitätskliniken nur selten zu finden sind. In der Praxis für Kinderkardiologie im GPR Klinikum bietet Dr. Wiethoff die Diagnostik und konservative Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit angeborenen Herzfehlern, erworbenen Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und Kreislaufregulationsstörungen an. Sollte ein interventioneller Eingriff erforderlich sein, erfolgt dieser in Kooperation mit einem spezialisierten kinderkardiologischen Zentrum. Die anschließende Betreuung der Patientinnen und Patienten findet dann wohnortnah wieder im GPR Klinikum statt.
Für ihre herausragende medizinische Expertise wurde Dr. Christiane Wiethoff unlängst von der Redaktion des Magazins FOCUS-Gesundheit in gleich zwei Disziplinen als „Top Medizinerin“ ausgezeichnet. Sowohl im Bereich der Kinderkardiologie als auch in der Neonatologie zählt sie laut der renommierten Ärzteliste zu den führenden Spezialistinnen in Deutschland
„Dank moderner Diagnostik, intensiver Betreuung und einer engen Vernetzung mit spezialisierten Zentren können wir unseren jungen Patientinnen und Patienten heute eine umfassende medizinische Versorgung bieten, die ihnen eine weitgehend normale Kindheit und Jugend ermöglicht“, erklärt Dr. Christiane Wiethoff.
Rund ein Prozent aller Neugeborenen in Deutschland kommt mit einem Herzfehler zur Welt. Während diese Diagnose früher häufig eine lebensbedrohliche Prognose bedeutete, haben die großen Fortschritte in der Kinderherzmedizin heute dazu geführt, dass über 95 Prozent der betroffenen Kinder eine realistische Chance auf ein gesundes, erfülltes Leben haben.
Die Versorgung dieser jungen Patientinnen und Patienten hat sich durch die kontinuierliche Arbeit von Fachverbänden wie dem BVHK sowie durch das Engagement zahlreicher medizinischer Einrichtungen erheblich verbessert. Dennoch bleibt die lebenslange medizinische Betreuung eine zentrale Herausforderung.
GPR Geschäftsführer Achim Neyer betont: „Eine hochwertige medizinische Versorgung für Kinder mit angeborenem Herzfehler ist ein zentrales Anliegen unseres Klinikums. Wir sind stolz darauf, mit unserer Expertise und unserem Engagement dazu beitragen zu können, diesen jungen Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Zukunftsperspektive zu eröffnen.“
Der „Tag des herzkranken Kindes“ ist nicht nur für Betroffene und ihre Familien von großer Bedeutung, sondern richtet sich auch an die breite Öffentlichkeit. Jeder kann einen Beitrag leisten – durch Spenden, ehrenamtliches Engagement oder die Unterstützung von Informationskampagnen. Das GPR Klinikum ruft dazu auf, den Aktionstag als Anlass zu nehmen, sich über das Thema zu informieren und die Belange herzkranker Kinder und Jugendlicher aktiv zu unterstützen.
