Firma Glasbau Bockius aus Rüsselsheim spendet erneut 2.000 Euro an FIPS zur Anschaffung eines Inkubators

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im GPR Klinikum bekam unlängst einen sehr erfreulichen Besuch der Firma Glasbau Bockius aus Rüsselsheim. Die Firma Glasbau Bockius ist spezialisiert auf die Be- und Verarbeitung von Flachglas, auch in der Planung sowie Montage von Bauelementen und Verglasungen. Als Firmenvertreter kamen Steffen Bockius und seine Schwester Meike Wingert mit einem ansehnlichen Scheck im Gepäck. Es handelte sich dabei erneut um eine Spende in Höhe von 2.000 Euro, die an den Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (fiPs) ging. Es war bereits die zweite Spende des Unternehmens nach 2022.

„In diesem Jahr hat sich die Firma Glasbau Bockius wieder für kleinere Weihnachtspräsente für ihre Kunden, dafür aber erneut für eine Spende an fiPs entschieden. Wir hoffen mit dieser Aktion viele Nachahmer zu aktivieren, die unterstützen und spenden“, sagte Steffen Bockius.

 

Chefärztin Dr. Christiane Wiethoff zeigte sich sehr erfreut darüber, dass durch diese erneute Spenden eine schon lange geplante Anschaffung jetzt näher rückt: „Ein solches Engagement ist natürlich sehr beeindruckend und hilft uns enorm, denn medizinische Gerätschaften sind sehr teuer. Diese sehr großzügige Spende werden wir für den baldigen Kauf eines Inkubators verwenden, der insgesamt 15.000 Euro kosten wird.“

 

Ein medizinischer Inkubator ist ein spezialisiertes Gerät, das entworfen wurde, um optimale Umweltbedingungen für die Pflege und Unterstützung von Frühgeborenen oder kranken Neugeborenen zu schaffen. Inkubatoren gewährleisten eine präzise Temperaturregelung, um die Körpertemperatur des Frühgeborenen auf einem konstanten Niveau zu halten. Dies ist entscheidend, da Frühgeborene oft Schwierigkeiten haben, ihre eigene Körpertemperatur zu regulieren. Zudem sorgen Inkubatoren für eine optimale Luftfeuchtigkeit und ermöglichen die Kontrolle des Sauerstoffgehalts in der Umgebung. Die sorgfältige Kontrolle dieser Parameter schafft eine Umgebung, die den besonderen Bedürfnissen von Frühgeborenen gerecht wird, und unterstützt ihre Entwicklung, insbesondere in den kritischen ersten Wochen nach der Geburt. Inkubatoren sind somit unverzichtbare Instrumente in der Neonatologie und tragen dazu bei, die Überlebenschancen und die Gesundheit von Frühgeborenen zu verbessern.

 

„Viele Anschaffungen und Verbesserungen sind ohne Spenden nur schwer umsetzbar. Daher freuen wir uns außerordentlich über diese großzügige Spende und sind dankbar für das Engagement aller Beteiligten. Durch die finanzielle Unterstützung von fiPs konnten in den vergangenen Jahren viele wichtige Geräte angeschafft werden“, betonte Oberarzt Mario Berwald, der erste Vorsitzende von fiPs.