Hessens Krankenhäuser steigern digitale Reife, GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim unter den Spitzenreitern

Die hessischen Krankenhäuser haben ihre digitale Reife deutlich verbessert, wie aus dem Zwischenbericht 2024 des Krankenhaus-Digitalradars hervorgeht, der im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) veröffentlicht wurde. Unter den führenden Kliniken in Hessen befindet sich das GPR Klinikum, das mit 61 Punkten zu den Top-Standorten zählt.

 

Die zweite Evaluation des Krankenhaus-Digitalradars zeigt, dass die digitale Reife deutscher Krankenhäuser insgesamt erheblich zugenommen hat. Insbesondere in den Bereichen Patientenpartizipation und Strukturen wurden starke Fortschritte erzielt. Große Krankenhäuser schneiden weiterhin besser ab als kleinere. 

Die Kliniken in Hessen zeigen im bundesweiten Vergleich solide Werte und verfügen über Standorte, die zu den bundesweiten Spitzenreitern gehören. Neben dem GPR Klinikum mit 61 Punkten hat nur das Klinikum Darmstadt GmbH (62 Punkte) eine höhere Punktzahl, so dass beide Kliniken die führenden Einrichtungen in Hessen sind. Das GPR Klinikum hat diesen Erfolg durch eigene Maßnahmen und die konsequente Nutzung der Mittel aus dem Krankenhauszukunftsgesetz erzielt. Dies unterstreicht die hohe Eigenleistung und Innovationskraft des Hauses.

„Der hohe Digitalradarscore bestätigt das Engagement des GPR Klinikums Rüsselsheim für die digitale Transformation des Gesundheitswesens. Das Klinikum wird auch in Zukunft in innovative Technologien investieren, um die Patientenversorgung weiter zu verbessern und den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich zu begegnen“, so GPR Geschäftsführer Achim Neyer.

Dieser Erfolg ist vor allem auf die konsequente Umsetzung von Projekten im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) sowie auf gezielte Investitionen in die Verbesserung der Informationssicherheit und Cybersicherheit zurückzuführen. Das GPR Klinikum hat die durch das KHZG geförderten Mittel effektiv eingesetzt, um seine digitale Infrastruktur zu modernisieren. Dazu gehören unter anderem Innovationen in den Bereichen Notaufnahme, Digitale Pflegedokumentation, Patientenkommunikation, Medikationssicherheit, KI-basierte medizinische Entscheidungsunterstützung, Patientennavigation, Telemedizin und Befundung.

„Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat bereits erhebliche Fortschritte gebracht, aber um diese positive Entwicklung fortzusetzen und nicht zu gefährden, ist eine nachhaltige und dauerhafte Finanzierung unerlässlich. Die Projekte, die im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes angeschoben wurden, sind ein wichtiger Anfang. Doch um die hier geschaffenen Strukturen zu erhalten und weiter auszubauen, müssen die Kliniken auch nach Ablauf der Förderprogramme finanziell in der Lage sein, in die digitale Transformation zu investieren. Andernfalls besteht das Risiko, dass die mühsam aufgebauten digitalen Angebote stagnieren oder sogar veralten. Eine langfristige Strategie und eine gesicherte Finanzierung sind somit entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens“, so Achim Neyer abschließend.