Am 20. Juni 2023 treten die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die 16 Landeskrankenhausgesellschaften gemeinsam an die Öffentlichkeit, um am bundesweiten Aktionstag, mit der Kampagne „Alarmstufe ROT: Krankenhäuser in Not“, auf die prekäre wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser aufmerksam zu machen. An diesem Tag wird es auch eine Kundgebung vor dem Brandenburger Tor geben, mit verschiedenen Vertretern von Krankenhausträgerverbänden und Berufsgruppen. Noch einmal sollen Politik und Öffentlichkeit möglichst eindrucksvoll auf die immer bedrohlichere wirtschaftliche Belastung der Krankenhäuser aufmerksam gemacht werden.
Die DKG fordert das Ende kurzfristiger Hilfspakete, hin zu einer gesicherten Finanzlage für die Jahre 2023, 2024 und 2025, bis die Konvergenzphase der Krankenhausreform abgeschlossen sein wird. Es ist dringend erforderlich, und dies ist die Grundforderung, dass Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher sein können, dass ihre Arbeit ohne Insolvenzgefahr fortgesetzt werden kann, bis die Krankenhausreform die von Bund und Ländern angestrebte Wirkung entfaltet. Dies ist auch für die Bürgerinnen und Bürger wesentlich, damit die Daseinsvorsorge sichergestellt ist.
„Die Absicht dieses Aktionstages ist, eine nachhaltige Finanzierung der Krankenhäuser durch die Politik zu erwirken und deshalb unterstützen wir diese Aktion vollumfänglich. Mit den derzeit zur Verfügung stehenden knappen finanziellen Mitteln bei gleichzeitig horrend gestiegenen Kosten ist ein Krankenhausbetrieb kaum noch möglich. Ziel dieser Kampagne ist es, die Politik wachzurütteln, denn die Insolvenzgefahr ist für viele Krankenhäuser allgegenwärtig. Einem erheblichen Teil der Kliniken in Deutschland steht finanziell das Wasser bis zum Hals, aber das scheint in der Politik noch immer nicht wahrgenommen zu werden“, erklärt GPR Geschäftsführer Achim Neyer
