An insgesamt fünf Kurstagen, verteilt über vier Wochen, erlangten die Teilnehmenden fundiertes Basiswissen zur Versorgung von Menschen mit unheilbaren Erkrankungen in ihrer letzten Lebensphase. Neben fachlichen Inhalten stand auch die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit im Fokus. Ganz im Sinne der Hospiz- und Palliativpionierin Cicely Saunders wurden die vier Dimensionen der Palliativversorgung – physische, psychische, spirituelle und soziale Aspekte – intensiv beleuchtet. Dabei wurde verdeutlicht, dass Palliativversorgung keineswegs nur für die letzten Tage oder Wochen eines Menschen gedacht ist, sondern auch über Monate hinweg wertvolle Unterstützung leisten kann.
„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Palliativversorgung kontinuierlich zu stärken und unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, sich in diesem wichtigen Bereich weiterzubilden“, betont GPR-Geschäftsführer Achim Neyer. „Die Absolventinnen und Absolventen dieses Kurses leisten als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren einen wertvollen Beitrag, indem sie ihr Wissen in ihre Teams tragen und so die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner weiter verbessern.“
Durch das regelmäßige Kursangebot gelingt es dem GPR Klinikum und der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“, Fachwissen im Umgang mit schwerkranken Menschen und deren Angehörigen nachhaltig in der Pflege und anderen patientennahen Berufen zu verankern. Die geschulten Mitarbeitenden tragen so dazu bei, dass sich Betroffene und ihre Familien in dieser herausfordernden Lebenssituation gut betreut und wahrgenommen fühlen.
„Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigt, wie wertvoll diese Fortbildung ist“, sagt Veronika Weizsäcker, Palliativkoordinatorin des GPR Klinikums. „Die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich mit dem Thema auseinanderzusetzen, stärkt nicht nur die professionelle Kompetenz, sondern auch die Sensibilität im Umgang mit schwerstkranken Menschen.“
Ein besonderer Dank gilt der Geschäftsführung des GPR Klinikums, die diesen Kurs ermöglicht, sowie den internen und externen Referentinnen und Referenten, die mit ihrem Fachwissen zur inhaltlichen Qualität der Fortbildung beigetragen haben.
