Die berufsbegleitende Weiterbildung fand in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Frankfurt und der Asklepios Paulinen Klinik in Wiesbaden statt. Die staatliche Prüfung bestand aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Zur bestandenen Prüfung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zeugnis und die Urkunde über die Erlaubnis zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung, die gesetzlich geschützt ist.
Die theoretische Weiterbildung umfasste 780 Unterrichtsstunden und fachpraktischen Unterricht. Der praktische Unterricht erfolgte in Form von fünf Praxisbesuchen durch die Leiterin der Weiterbildungsstätte. Der theoretische Unterricht erfolgte im Blocksystem. Die praktische Weiterbildung unter Anleitung umfasste 1800 Stunden und erfolgt in verschiedenen Intensivabteilungen. In der fachpraktischen Ausbildung besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konservative Intensivpflegeabteilungen, operative Intensivpflegeabteilungen, die Anästhesie, diverse Funktionsabteilungen wie Dialyse und Notaufnahme, teilweise auch mit externen Einsätzen in anderen kooperierenden Häusern, um ein möglichst breites Wissensspektrum zu erreichen.
„Sowohl eine gute Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler zu zukünftigen Pflegefachkräften als auch eine qualifizierte Weiterbildung liefern einen wesentlichen Beitrag zu unserer hohen Pflegequalität. Es freut mich daher ganz besonders, dass fünf unserer ehemaligen Auszubildenden erfolgreich den Schritt zur Intensivpflegekraft geschafft haben. Dies zeigt, dass es uns im GPR Klinikum immer wieder gelingt, junge Menschen für verantwortungsvolle Positionen im Haus auszubilden“, so Christoph Harth, Handlungsbevollmächtigter der GPR gGmbH.
