Über 50.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr: Notaufnahme des GPR Klinikums erreicht neuen Höchstwert

Die Notaufnahme des GPR Klinikums Rüsselsheim arbeitet auf konstant hohem Leistungsniveau und verzeichnet erneut steigende Patientenzahlen: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 50.031 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Damit überschreitet die Notaufnahme erstmals die Marke von 50.000 Behandlungen pro Jahr und unterstreicht eindrucksvoll ihre zentrale Rolle in der regionalen Notfallversorgung.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen deutlichen Zuwachs: 2024 wurden 47.762 Patientinnen und Patienten behandelt, was einer Steigerung von 4,75 Prozent entspricht. Durchschnittlich versorgt das Team der Notaufnahme damit 136 Menschen pro Tag. An einzelnen Tagen wurden zudem bis zu 75 Rettungswagen angenommen – ein Beleg für die hohe Leistungsfähigkeit der medizinischen Hochleistungseinheit, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Einsatz ist.

„Die Versorgung von über 50.000 Patientinnen und Patienten im Jahr ist nur durch eine eingespielte Teamleistung möglich. Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit hoher fachlicher Kompetenz, klaren Strukturen und großem Verantwortungsbewusstsein zusammen. Dieses starke Miteinander ist der entscheidende Faktor für die Qualität und Leistungsfähigkeit unserer Notaufnahme“, erklärt Stefan Münch, Leiter der Notaufnahme.

Die steigenden Fallzahlen spiegeln zugleich die wachsenden Anforderungen und Belastungen für Ärztinnen, Ärzte sowie Pflegekräfte wider. Um die Versorgung auf konstant hohem Niveau sicherzustellen, setzt das GPR Klinikum bereits seit 2019 auf ein softwaregestütztes Notaufnahme-Managementsystem (EPIAS). Das System dient der strukturierten Ersteinschätzung, der vollständigen Dokumentation von Notfallpatienten sowie der Optimierung logistischer Abläufe.

Ein wesentlicher Fortschritt ist die digitale Schnittstelle zum Rettungsdienst: Bereits am Notfallort erhobene Patientendaten werden datenschutzkonform und in Echtzeit an die Notaufnahme des GPR Klinikums übermittelt. Diese Vorabinformationen ermöglichen eine gezielte logistische Planung sowie die frühzeitige Bereitstellung von Räumen, Personal und medizinischen Ressourcen noch vor dem Eintreffen der Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig werden Rettungsdienst- und Notarztprotokolle vollständig digital in das Notaufnahme-Managementsystem und das Krankenhausinformationssystem übertragen.

Seit Einführung des Systems konnten Verwaltungsaufwände deutlich reduziert sowie ärztliche und pflegerische Dokumentationsprozesse vereinfacht und standardisiert werden. Auch die Raum- und Ressourcenplanung wird durch die digitale Unterstützung erheblich erleichtert – ein entscheidender Faktor angesichts kontinuierlich steigender Patientenzahlen.

„Die kontinuierlich steigenden Patientenzahlen zeigen, wie dynamisch die Notfallversorgung in unserer Region ist. Für uns steht dabei immer die medizinische Sicherheit der Patientinnen und Patienten an erster Stelle. Durch klare Prozesse, frühzeitige Planung und die Expertise unseres Teams können wir selbst bei hohem Patientenaufkommen eine hochwertige und individuelle Versorgung gewährleisten“, so der Ärztliche Direktor des GPR Privatdozent Dr. Gerd Albuszies.

Als eine der ersten Kliniken in der Region setzte das GPR Klinikum frühzeitig und konsequent auf innovative digitale Lösungen. Die durchgängige Digitalisierung des Informationsflusses zwischen Rettungsdienst und Notaufnahme unterstreicht den Anspruch, moderne Medizin mit zukunftsweisender Technologie zu verbinden.

„Das GPR Klinikum investiert jährlich mehr als 2 Millionen Euro in die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur und sorgt damit für eine stetige Weiterentwicklung der Versorgung. Wir haben in den vergangenen Jahren erheblich in die qualitative Entwicklung investiert und können hier im GPR Klinikum eine belegbar hohe Qualität anbieten“, erklärte Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim.