Klinik für Kinder- und Jugendmedizin feiert einjähriges Bestehen der Kooperation mit Bärenherz Wiesbaden

Am vergangenen 11. Januar wurde im GPR Klinikum in einer Feierstunde das einjährige Bestehen der Kooperation der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des GPR Klinikums Rüsselsheim mit der der Sozialmedizinischen Nachsorge von Bärenherz Wiesbaden gefeiert.

 

Die sozialmedizinische Nachsorge von Bärenherz begleitet Familien mit einem sehr früh geborenen, einem chronisch oder einem schwerstkranken Kind beim Übergang von der Klinik zurück in den Alltag. Diese Kinder haben alle gemeinsam, dass sie eine besondere Pflege, weitere Therapien, Untersuchungen und oft auch spezielle Hilfsmittel benötigen.

 

„Die psychosoziale Nachsorge durch Bärenherz ist sehr wichtig für die Eltern und erleichtert den Übergang von der Klinik in einen Alltag zu Hause. Diese Begleitung gibt den Eltern nicht nur konkrete Hilfestellung, sondern kann den Krankenhausaufenthalt deutlich verkürzen und weitere Krankenhausaufenthalt sogar vermeiden“, so Dr. Christiane Wiethoff, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Das Nachsorgeteam, das aus erfahrenen Kinderkrankenschwestern, einer Ärztin, einer Sozialarbeiterin und einer Psychologin besteht, nimmt noch vor der Entlassung in GPR Klinikum Kontakt zu der Familie auf; zum Kennenlernen und um gemeinsam zu überlegen, was gebraucht wird. Im häuslichen Umfeld wird den Eltern Unterstützung und Anleitung im medizinisch-pflegerischen Bereich angeboten, aber auch Halt auf emotionaler Ebene gegeben und bei der Organisation der verordneten und erforderlichen Maßnahmen und Hilfsmittel geholfen.

„Wir freuen uns, nun auch den kleinen Patienten aus Rüsselsheim und Umgebund unsere, für die Familien kostenfreie, Unterstützung anbieten zu können“, sagt Prof. Dr. Norbert Frickhofen, Vorstand der Bärenherz Stiftung. „Unser Ziel ist es, Eltern zu stärken und ihnen Sicherheit zu geben, ihr schwerstkrankes oder frühgeborenes Kind gut zuhause versorgen zu können und die Belastung durch weitere Klinikaufenthalte soweit wie möglich zu vermeiden“, ergänzt Andrea Christiansen, Leitung der sozialmedizinischen Nachsorge von Bärenherz. „Hierfür stellen wir den Familien unsere langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz zur Verfügung.“

„Wir sind sehr froh, dass wir mit dem Nachsorgeteam von Bärenherz einen Kooperationspartner haben, der den Familien in einer schwierigen Situation fachkundig zur Seite steht und diese in allen Belangen unterstützt. Mit der neuen Situation nach dem Klinikaufenthalt sind viele Eltern oft überfordert und sehr dankbar, wenn ihnen kompetente Hilfe zuteil wird“, erklärte Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim.