Die Spende stammt aus den Erlösen zweier beliebter Veranstaltungen: dem Haßlocher Äppelwoifest, das regelmäßig von den „Kämpfern“ gemeinsam mit ihren Ehefrauen organisiert wird sowie dem Stand auf dem Haßlocher Weihnachtsmarkt, an dem der Stammtisch jährlich heißen Äppler ausschenkt. Ein Teil des erwirtschafteten Überschusses wird traditionell an gemeinnützige Organisationen gespendet – bevorzugt an Einrichtungen in Rüsselsheim.
„Die Auswahl der Empfänger erfolgt einmal im Jahr im Rahmen unseres Stammtischs, bei dem alle Stammtischbrüder Vorschläge einbringen. Über die Vergabe entscheidet anschließend eine demokratische Abstimmung – in diesem Jahr fiel die Wahl auf fiPs“, erklärt Harald Linnemann.
Der Stammtisch der „Kämpfer für ein freies Haßloch“ blickt auf eine lange und lebendige Geschichte zurück. Ursprünglich aus einem Vorstandsstammtisch des Turnvereins Haßloch der 1950er Jahre hervorgegangen, entstand der heutige Name am 29. April 1976 im Hof der Rüsselsheimer Festung – aus einer Laune heraus, anlässlich der Eröffnung eines neuen Teils des dortigen Stadt- und Industriemuseums.
Oberarzt Mario Berwald, erster Vorsitzender des Fördervereins fiPs, würdigte das Engagement der Haßlocher Kämpfer: „Die großzügige Unterstützung hilft uns dabei, moderne Technik anzuschaffen, die insbesondere in der Notfallversorgung von Neugeborenen und Kleinkindern eine zentrale Rolle spielt. Damit leisten die Spender einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung unserer Arbeit. Im Namen des gesamten Teams danken wir den 'Kämpfern für ein freies Haßloch' sehr herzlich.“
