Die Ursachen für Inkontinenz sind vielfältig und reichen von altersbedingten Veränderungen über Erkrankungen bis hin zu geschwächten Muskelstrukturen. Eine häufige Ursache für unwillkürlichen Urinverlust ist eine Beeinträchtigung des Schließmuskels, der Teil des Beckenbodens ist. In solchen Fällen kann eine gezielte Beckenbodengymnastik eine wirksame Möglichkeit sein, die Beschwerden zu lindern oder sogar zu beheben.
„Viele Patientinnen und Patienten wissen nicht, dass ihnen geholfen werden kann“, erklärt Dr. Marcus Benz, Leitender Oberarzt der Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologie sowie Leiter des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums am GPR Klinikum. „Ein offener Umgang mit dem Thema ist der erste Schritt, um geeignete Therapien einzuleiten und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.“
Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am GPR Klinikum bietet Betroffenen umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Behandlungsmöglichkeiten. Ziel ist es, die Ursachen der Inkontinenz genau zu identifizieren und gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten geeignete Therapiestrategien zu entwickeln.
Dr. med. Marcus Benz berät die Patientinnen und Patienten in der Inkontinenz-Sprechstunde jeden Freitag von 10 bis 14 Uhr. Hier erfahren sie alles über etablierte sowie neue und innovative Behandlungsverfahren. Terminvereinbarungen können unter Telefon 06142 88-1362 erfolgen. Auch per E-Mail (kontinenz@GP-Ruesselsheim.de) können sich Betroffene über nichtoperative und operative Behandlungsmöglichkeiten von Dr. med. Marcus Benz informieren lassen.
„Der Vorteil für die E-Mail-Nutzer ist, dass sie sich vorab informieren können, ohne gleich persönlichen Kontakt aufnehmen zu müssen. Da für viele Betroffene die Blasen- und Darmschwäche ein sehr heikles Thema ist, kann auf diese Weise den Patienten erst einmal die Hemmung vor dem ersten Kontakt genommen werden“, erklärt Dr. med. Marcus Benz.
