Der Weg bis zur Anerkennung war für die Pflegekräfte lang und anspruchsvoll. Johann Hermann, der im GPR Klinikum für das Recruiting internationaler Pflegefachkräfte verantwortlich ist, begleitete den gesamten Prozess: von der Anwerbung über die Ankunft in Deutschland bis hin zur Unterstützung bei der Wohnungssuche und der Eingliederung in den Pflegealltag.
„Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht nur die Sprache, sondern auch eine fundierte praktische Anleitung während des Anerkennungsverfahrens und der anschließenden Kenntnisprüfung oder den Anpassungslehrgang“, erklärt Johann Hermann. Ein besonderes Dankeschön richtet er an alle Mitarbeitenden, die diesen Prozess unterstützt haben. Er betont, dass die Integration der neuen Kolleginnen eine Teamleistung war, auf die er besonders stolz ist. Im vergangenen Jahr absolvierten die Pflegekräfte einen rund zehnmonatigen Anerkennungslehrgang in Theorie und Praxis, einschließlich einer abschließenden Prüfung an der GPR Fachschule für Pflegeberufe.
Die wachsende Resonanz aus dem Ausland belegt, dass sich das Engagement auszahlt. Das GPR Klinikum hat sich als attraktiver Arbeitgeber etabliert, was sich in der zunehmenden Zahl an direkten Bewerbungen aus dem Ausland widerspiegelt.
GPR Geschäftsführer Achim Neyer ordnet die Entwicklung in einen größeren Kontext ein: „Für immer mehr Kliniken wird es schwierig, offene Stellen mit qualifiziertem Personal aus Deutschland zu besetzen. Der Anteil ausländischer Pflegefachkräfte in deutschen Krankenhäusern wächst stetig. Auch das GPR Klinikum sieht sich seit einiger Zeit mit dieser Herausforderung konfrontiert. Deshalb hat die Pflegedirektion ihre Fühler weit über die deutschen Grenzen hinaus ausgestreckt – und ist glücklicherweise fündig geworden.“
Mit der erfolgreichen Anerkennung der acht Pflegefachfrauen setzt das GPR Klinikum ein weiteres Zeichen für internationale Zusammenarbeit, nachhaltige Fachkräftesicherung und Teamarbeit.
